Was Nein sagen mit Meditieren zu tun hat

Wie ist es, wenn Du zu viel an der Backe hast? Da bleibt nicht viel vom Tag übrig, oder?

Was Nein sagen mit Meditieren zu tun? Sehr viel! Zum Meditieren ist es nicht wichtig, die verschiedenen Arten zu kennen. Es ist auch nicht wichtig, mit welcher Du anfängst. Aber es ist wichtig, dass Du Dir Zeit dafür nimmst. Und rate mal, … Nein sagen hilft Dir dabei.

 

In diesem Post erfährst Du
✨ Wie es ist, Nein zu sagen
✨ Was passiert, wenn Du Nein sagst?
✨ Warum die einfache Von-A-nach-B-Denke beleidigend ist
✨ Wenn Du weißt, was es für einen Wert für Dich hat
✨ Welche Zauberworte Dir helfen
✨ Wie Ja sagen Dich lebendig macht

 

✨ Wie es ist, Nein zu sagen

Wie ist es für Dich, mal in Situationen Nein zu sagen, wenn Du glaubst, dass …

–   es schon immer so gemacht wurde
–   es ja schnell gemacht ist
–   es von Dir doch erwartet wird
–   Du es lieber selbst machst, damit’s auch was wird?

 

✨ Was passiert, wenn Du Nein sagst?

Vielleicht…

+   machst Du Dinge auf eine neue Art

+   gestehst Du Dir ein, dass es länger dauert, als Du Dir vormachst. Und planst es ordentlich in Deinen Kalender ein.

+   ist es Dir egal, was die anderen denken. Und machst es, wie Du es für richtig hältst.

+   ist es okay, was abzugeben. Dir einzugestehen, dass es einfach zu viel ist?

Wenn Du zu 1 Sache Nein sagst, kannst Du 1000 andere Sachen machen.

Wenn Du zu 1 Sache Ja sagst, hast Du 1000 andere Sachen ausgeschlagen.

Wow, ein Ja hat viel mehr Konsequenzen als ein Nein.

Ein Beispiel: Stell Dir vor, Du willst den Pfeil mit dem Bogen abschießen.

Du peilst Deine Richtung an, spannst den Bogen und lässt los.

Sobald der Pfeil durch die Luft zischt, ist klar, dass er genau diese Flugbahn einnimmt.

Und gleichzeitig, ist klar, dass er unendlich viele andere Richtung NICHT fliegt.

Klingt logisch, oder?

Wenn Du meditieren lernen willst, braucht es eine klare Entscheidung: in die Richtung Deines Meditationskissen.
Es braucht Dein Nein an vielen Stellen, damit Du wirklich auf dem Kissen landest.

Nein zu sagen bedeutet, dass Du Dir Raum schaffst, für die Dinge, die Du in Deinem Leben wünschst.

 

Meine Neins, damit ich zum Meditieren komme, sehen so aus

Nein zu AusredenIch hab keine Zeit. Ich muss noch was fertig machen, bevor ich heute losgehe, wirklich!
Nein zu meinen BefindlichkeitenBoar eyh! Ich hab so eine Wut im Bau wegen der Mail von gestern,
ich kann mich nicht konzentrieren
Nein zu Dingen, die meine Aufmerksamkeit abziehenIch muss erst meine Mutter zurückrufen, weil sie mich dringend hören wollte
Nein zu destruktivem VerhaltenIch muss erst die EINE richtige Meditation finden, die jetzt genau passt
Nein zu negativen GedankenschleifenDas klappt bestimmt wieder nicht, gestern ging’s auch nicht
Nein zu AblenkungsmanövernAber erst einen Kaffee… .Ups jetzt ist die Zeit weg…

✨ Warum die einfache Von-A-nach-B-Denke beleidigend ist

„Wenn Du das machst, passiert das…“ Davon willst Du bestimmt nichts hören. Ich gebe Dir recht: So einfach ist das Spiel nicht. Es ist gut, dass Du siehst, wie komplex Dein Leben ist. Und ich weiß, dass Du Dein Bestes gibst. Das ist schon ein Meisterstück für sich. Dich jetzt noch zusätzlich voll in Deine Meditationsabsicht zu stellen ist anfangs eine echte Herausforderung.

Du musst viele Neins wählen, damit Du auf dem Meditationskissen landest.

 

✨ Nein sagen fühlt sich oft unbequem an

Im Eifer des Gefechts („meditiere ich jetzt oder schreib ich die Mail?“), kommen Sprüche, die Dich heftig in Frage stellen können. Vielleicht klingen die so:

Wer bin ich, dass ich jetzt meditiere, wenn woanders die Hütte brennt?

Das ist doch egoistischer Luxus, jetzt zu meditieren. Geht ja gar nicht.

Die anderen kotzen ab, wenn ich jetzt nicht liefere. Dann bin ich unten durch.

 

Es ist extrem leicht, Dich um andres Zeug zu kümmern, z.B. die Mail zu schreiben, zurückzurufen oder noch schnell was selbst zu erledigen. Aber Du machst es widerwillig, Du fängst an den ganzen Vorgang zu hassen, und schiebst einen Groll vor Dir her.

Es braucht Mut, zu all den Ablenkungen Nein zu sagen. Das geht deutlich leichter, wenn Du weißt warum.

 

✨ Wenn Du weißt, was es für einen Wert für Dich hat

Du willst endlich meditieren lernen, stimmt’s? Vielleicht willst Du noch vieles mehr?
Schau mal, was davon für Dich stimmt:

Du willst diese tiefe Sehnsucht stillen, dass da noch viel mehr im Leben geht, als Du Dir gerade vorstellen kannst.

Du willst endlich mehr Klarheit.

Du willst endlich mehr Ruhe.

Du willst mehr bei Dir sein.

Und Du willst ein unglaublich gutes Leben führen.

Gleichzeitig gibt es so viel Anforderungen. Wie kann das gehen?

Sei klug und umsichtig: Wähle ganz bewusst die Herangehensweise, damit Du Deine Umstände würdigst UND die Kurve bekommst.

 

✨ Welche Zauberworte Dir helfen

Die Widersprüchlichkeit im Leben kann Dich zermürben. Aber Du kannst sie auch bewusst würdigen und konstruktiv einbauen. Es sind Umstände (Situationen, Menschen, Orte, Taten) die Du als Vorwand nimmst, warum es jetzt nicht passt.

Schau genau: Da spricht der Teil von Dir, der Veränderung ablehnt („es lief doch schon immer so“). Wenn Du diesen Teil in Dir liebevoll annimmst, ist das pure Selbstliebe. Das ist die „letzte Meile“ auf Deinem Weg zum Meditationskissen. Gehst Du sie, wirst Du leichter zum Meditieren kommen.

 

AUCH WENN ich etwas fertig machen muss, werde ich mich jetzt zum Meditieren hinsetzen

AUCH WENN ich eine Schei*wut im Bauch habe, werde ich mich jetzt zum Meditieren hinsetzen

AUCH WENN meine Mutter mich dringend sprechen möchte, werde ich mich zuerst zum Meditieren hinsetzen

 

Du gibst dem Meditieren die notwendige Priorität.

1.) Du erkennst die ablenkende Situation an, ohne sie unter den Teppich zu kehren.
2.) Du nennst sei beim Namen.
3.) Und schenkst ihr damit ein stückweit Beachtung.
4.) Du verknüpfst sie mit den Worten „AUCH WENN“, und Deiner Absicht zu Meditieren.
4.) Allein diese Anerkennung lässt die Intensität der Ablenkung abklingen.
5.) Dann lenkst Du Deine Aufmerksamkeit sanft zu Deinem Vorhaben, Dich hinzusetzen und zu meditieren.

 

✨ Wie Ja sagen Dich lebendig macht

Dass es viele NEINS braucht, hast Du jetzt bestimmt gesehen. Sicher stellst Du Dir die Frage nach dem Ja.

Ja, klar braucht es Dein Ja.
Zu allererst sogar. Und Du lebst es bereits.

Mit jedem Atemzug sagst Du JA.

Ja zum Leben.

Und es geht noch viel mehr

 

Du darfst auch ein Ja zu Dir mit all Deine Macken und Spezialitäten sagen.

Du darfst auch das Ja zu Deiner Sehnsucht nach Lebendigkeit, Freude und Frieden in Dir leben.

Du darfst auch Dein Ja zum einfach glücklich sein wählen.

Weil der neugierige Teil in Dir genauso lebendig sein möchte.

Es ist die natürliche Sehnsucht in Dir

Sie will Neuland erobern.
Sie will wachsen.
Sie will sich entfalten und ausdehnen.

Sie ist leise, aber sie ist immer zu spüren.

Sie will sich ausdrücken in Dir.

Und sie hat Dir eine Menge zu erzählen, wenn du ihr in der Stille lauschst.

Sage Ja zu ihr.

Wenn Du ihr zuhörst, kannst Du Dich besser kennenlernen, Dich besser verstehen, mehr bei Dir sein und Dich kraftvoll ausrichten.

Lebe Dein Ja zu einem unglaublich gutem Leben.
Du kannst es. Vertrau Dir!

 

 

Einfach darf es sein.

 

Alles Liebe,
Silke

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