Wie Du in Krisenzeiten Ruhe findest

Jetzt gerade, wo ich schreibe, ist Mitte März 2020. Die Welt bebt. Ein Virus ist unterwegs und überrollt den Planeten. Ja es ist ungewohnt und das schafft Unsicherheit. Es macht Stress – die Krise.

Aber es gibt eine Lösung: Du bist die Lösung.

Wie Du in Krisenzeiten Ruhe findest

In jeder Krise bist Du die Lösung.

Komm runter, komm mehr zu Dir. Werde wesentlicher. Und dann handle besonnen und vertrauensvoll.

Wie das geht?

Wahrnehmen, was gerade ist. Offen, annehmend und mitfühlend für Dich selbst.
Lerne Wohlwollen Dir selbst gegenüber.

✨ Ein Gebet. Ein Gedicht. Eine Kontemplation.

Lies es mit Offenheit und Wohlwollen Dir selbst gegenüber.

Nimm Deine Gedanken wahr.

Warte 10 Sekunden. Krass, da geht die Post ab. Stimmt’s?
Und Du nimmst sie ernst. Sie haben Dich fest im Griff.

Und sie produzieren Gefühle. Gefühle, die Du nicht willst.
Angst, Wut, Machtlosigkeit, Panik. Das ganze Repertoire.

Oder findest Du die Lücke, wo Du Luft holen kannst?
Wo Du sagst: Jetzt mal langsam. Stopp mal.

Sehr gut, genau. Du kennst den Moment.

Und dann schüttelst Du Dich selbst aus dem Traum und holst Dich wieder in die Realität.
Wo Du wieder Macht über Deine Gedanken und Gefühle hast.

Du bist weder Gedanken noch Gefühle

Du bist viel größer, viel tiefer, viel unglaublicher, als die Wellen an der Oberfläche.
Dring wieder in die Realität ein, damit Du Ruhe findest.

Geh tiefer als die Gedanken und Geräusche an der Oberfläche.

Da ist ein Meer, das tief und still ist.
Und es ist warm und voller Liebe.

Qualitäten von Dir, die Du lange vermisst hast.

Eine Kraft, aus der Du endlos schöpfen kannst, auch in Krisenzeiten.
Wärme. Mitgefühl. Sanftmut. Gleichmut. Wohlwollen.

Es ist die ganze Zeit da.
Alles für Dich.

Tauche ein. Lass sie Deinen Körper durchdringen.

Dann bist Du wieder mehr da.

Du bist mehr als Dein Körper.

Du bist Seele. Du bist Liebe.
Dein Verstand hat keinen Zugang dazu.

Atme sanft und tief.
Atme Wärme. Mitgefühl. Sanftmut. Gleichmut. Wohlwollen.

Wiederhole es wie die Wellen am Strand.
Atem kommt und geht.
Kommt und geht.

Sanft.
Tief.
Warm.

Lass Dir Zeit.
Nimm Dir die Zeit.
Du hast die Zeit.

Atem kommt und geht.

Kommt und geht.

Tief.
Sanft.
Warm.

Du hörst plötzlich wieder mehr um Dich herum.
Du spürst Deinen Körper wieder mehr. Es kribbelt unter der Haut.

Ein warmer Strom geht durch Deine Hände und Deine Beine.

Da ist Dein Körper mitten im Raum.
Es ist wirklicher als vorher.
Du schaust Dich um.

Du siehst wieder mehr Einzelheiten um Dich herum.

Aufatmen.

Ja, Du kannst es.

Komm zurück. Komm in die Realität zurück, die Du willst.

Während ich schreibe, ist Frühlingsanfang. Draußen scheint die Sonne. Die Vögel zwitschern.

Wie lange hast Du das nicht mehr bewusst wahr genommen?

Jetzt ist Zeit dafür. Mehr bei Dir zu sein.

Alles läuft langsamer.
In Zeitlupe.

Endlich.
Ein Aufatmen.

Und ein Aufgeben.
Zur Ruhe kommen.

Da sein.

Ich danke Dir.

Herzlich,
Silke

PS: Ich wünsche von Herzen, dass ich Dich zum Innehalten inspirieren kann. Wenn Du einen pragmatischeren Ansatz brauchst, passt vielleicht dieser Blog-Beitrag: Dein tägliches Gedankenkarussell stoppen

Gib Dir den Boden unter den Füssen zurück.

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