Warum ich Neujahrsvorsätze für keine gute Idee halte

Ich hoffe, Du unterlässt es, Dich mit „guten Vorsätzen“ zum neuen Jahr unter Druck zu setzen.
Auch wenn viele davon reden, ist das noch lange keine gute Idee.

 

Die Feiertage rücken näher, vielleicht machst Du gerade Pläne für Silvester. Und dann, kommt der schleichende Gedanke: „Mit dem neuen Jahr werde ich mir endlich das Meditieren vornehmen.“

 

Die Absicht zu meditieren find ich super!

Aber lass mal kurz langsamer machen, weil ich die Herangehensweise für keine gute Idee halte.

 

In diesem Post erfährst Du

 

✨ Worüber viele reden, aber wenig dran ist
✨ Warum Neujahrsvorsätze ungeschickt sind
✨ Was besser ist als Ziele zu setzen
✨ Welches Wissen Dir hilft, um das Meditieren in Dein Leben zu bringen
✨ Worauf es jetzt ankommt

 

✨ Worüber viele reden, aber wenig dran ist

Das Thema Neujahrsvorsätze taucht zum Ende des Jahres in allen Medien auf. Das Phänomen poppt rund um den Planeten auf. Und der Herdentrieb nimmt jährlich seinen Lauf. Willst Du das Schaf sein, das mitläuft?

Was davon ist wirklich echt? Die Medien freuen sich: Verkaufszahlen, Einschaltquote, Likes und jede Menge Kommentare, weil jeder was dazu zu sagen hat. Für mich ist das viel heiße Luft und wenig dahinter.

Darüber reden kost ja nix, man kann viel behaupten und sich neue Vorsätze vornehmen. Aber es auch umzusetzen, da wird’s spannend.
Was kostet es Dich, die Gewohnheiten zu meditieren aufzubauen? Eine ganze Menge.

Nur weil das Datum von 31.12. auf den 1.1. springt, werden die Bedingungen nicht besser, dass Du meditieren anfängst.

Es braucht Dich.

✨ Warum Neujahrsvorsätze ungeschickt sind

Ich meine, warum sollte das ein geeigneterer Zeitpunkt sein? Fürs Meditieren, fürs Abnehmen, fürs eine neue Beziehung? Fürs Fitnessstudio? Mein Versuch mit dem Fitnessstudio war eine tolle Idee, wir waren sogar zu zweit. Aber die Umsetzung war gescheitert. Was war passiert?  

→ Ich hatte mein Vorsatz von meiner Motivation, Disziplin und Willenskraft abhängig gemacht. Und das ließ mich nicht lange durchhalten.

→ Es war auch keine gute Idee, noch härter daran zu arbeiten. Ich hab’s mir fest vorgenommen und trotzdem brach das Vorhaben ein.

→ Ich musste mir gestehen: Es passt nicht zu meinem momentanen Lifestyle.

→ Der Park hinter meinem Haus ist (wortwörtlich) viel naheliegender.

→ Es war eine fixe Idee: 2x die Woche ins Studio gehen zu wollen (aus dem nichts heraus) war unrealistisch bei meinem Zeitplan.

→ Und einfach fitter sein zu wollen, war kein konkretes Ziel. Woher hätte ich wissen sollen, wann ich das genau erreicht habe?

Keine Sorge, die SMART-Methode (Specific. Measurable. Attainable. Relevant. Time-oriented.) ist hier der falsche Ansatz. Es würde dem Phänomen „Selbstoptimierung”, wie Du schneller, besser, weiter kommst, nur noch mehr Öl ins Feuer schütten.

✨ Was besser ist als Ziele zu setzen

Ich halte es für elegant, den Tatsachen ins Auge zu sehen: Im Moment meditierst Du vermutlich noch nicht.
Wenn ich James Clear, meinen Lehrer zum Thema Gewohnheiten, salopp übersetze, dann lautet es so:

 

Wenn Du noch nicht meditierst, ist Anfangen essenziell wichtig.
Was und wie lange Du meditierst ist zweitrangig. 

Aber Anfangen.

Das ist essenziell wichtig.

 

Also warum ab Neujahr?
Du kannst sofort anfangen. Hier genau da, wo Du bist.

Ich will es Dir einfach machen: Lass Dich mal ganz kurz (versprochen!) hinschauen:

Vielleicht sitzt Du oder stehst Du? Das ist egal.
Bist Du allein oder sind Menschen um Dich herum? Das ist egal.
Du bist in einem Meeting und spielst auf dem Handy rum? Das ist egal.

Einfach anfangen. Jetzt.

Fang einfach an

1x einatmen (zähle 1-2-3-4)

1x kurz innen halten (zähle 1)

1x sanft etwas länger ausatmen (zähle 1-2-3-4-5)

 

Gut. Schon genug. Das geht in 10 Sekunden, oder?

Du Ganze wiederholst das 3x, dann bist Du bei 30 Sekunden.

 

„Und was war das jetzt?“ Du warst ein Stück mehr bei Dir. Wenn Du magst, ist es Deine „30-Sekunden-Meditation“.

 

„Hej Silke, 30 Sekunden, was soll das? Das ist ein Witz!“
Nein, es macht den Unterschied.

Du machst den Unterschied. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass es einen Unterschied macht: Das Nervensystem beruhigt sich messbar bei 3x sanftem Ein- und Ausatmen. Wo das jetzt herkommt, fragst Du Dich? Chade Meng Tan hat das Achtsamkeit-Training bei Google entwickelt: „Search inside yourself“.

Sein Buch heißt genauso. Bei der Entwicklung des Trainings wurde viel Wert auf wissenschaftliche Beweise gelegt. Du kannst das Buch dazu gerne überfliegen und die Quellen prüfen. Das Training ist zeitgemäß aufgesetzt und ist frei von spirituellem Überbau, sehr ansprechend finde ich. Vor allem für Menschen, die echt viel zu tun haben am Tag.

 

Probier die 30-Sekunden-Meditation aus.

Vielleicht spürst Du direkt einen Unterschied.
Vielleicht auch nicht.

Es ist okay.

Du bist okay.

Du hast alle Zeit der Welt dafür.

Keine Sorge.

 

„Silke, geht das in der Bahn? In der Sitzung? Am Schreibtisch? Auf der Toilette? Am Flughafen?“
Ja. Du kannst es überall machen. Egal, ob da andere Menschen sind und auch egal, wie laut es ist.

Selbst wenn Du es beim Lesen gerade nicht ausprobieren wolltest, weißt Du jetzt, wie Du anfangen kannst. Dein Unterbewusstsein hat es sicherlich aufmerksam gespeichert.

 

✨ welches Wissen Dir hilft, um das Meditieren in Dein Leben zu bringen

Es geht um Gewohnheiten, es geht darum Gewohnheiten zu brechen, zu ändern, oder sie aufzubauen   1.) ungünstige Gewohnheiten brechen Mentale Gewohnheiten und Vorurteile sind krasse Hürden auf dem Weg zum Meditieren. Eine mentale Gewohnheit ist, z. B. zu denken, dass Du nicht derjenige bist, der meditieren kann. Deine Hürde ist, dass Du Dir sagst: „Ich bin wirklich nicht der Typ dazu“. Welche Gedanken halten Dich ab?

2.) Gewohnheiten Stück für Stück ändern

Du bist vielleicht gewohnt, morgens den Kaffee zu trinken und die Nachrichten auf dem Handy zu lesen?
Gut. Lege das Handy beim nächsten Mal für einen Moment aus Deinem Blickfeld und konzentriere Dich auf den Kaffee. Wie schmeckt er Dir? Sammel Deine Aufmerksamkeit da, wo Du bist. Schon bist Du mehr hier und bei Dir und weniger irgendwo da draußen. Zerstreuung ist anstrengend. Und Aufmerksamkeit ein begrenztes Gut. Verspiele es nicht unbedacht.

Wie lang? Nimm Dir die 3 Atemzüge als Zeiteinheit.

3.) Gewohnheiten aufbauen Wo kannst Du die 30 Sekunden-Meditation geschickt in Deinen Alltag einbauen? Ist es zu Hause auf der Toilette? Kein Witz, es kann der passende Ort sein. Oder bevor Du morgens den Laptop öffnest? Oder nachdem Du den letzten Bissen am Abend gegessen hast? Wenn Du klein anfängst und die Gewohnheit klug verankerst, wirst Du Erfolg haben.

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✨ Worauf es jetzt ankommt

Meditieren und Neujahrsvorsätze passen für mich nicht gut zusammen.
Erspare Dir Einzel-Aktionen oder krasse Veränderungen über Nacht.
Weder das „Ich gehe 1 Woche ins Meditations-Retreat zum Jahreswechsel und dann bin ich drin“ noch das
„ab 1. Januar meditiere ich regelmäßig eine halbe Stunde.“ bringen Dir irgendetwas Verlässliches.

 

Druck rausnehmen und gut sein lassen fürs Jahresende.

 

Fang lieber direkt an, mit der 30-Sekunden-Meditation zu experimentieren. Probiere sie aus.
Du kennst sie jetzt.

Ausprobieren ist frei von Versprechungen und Vorsätzen.

 

Geh es spielerisch an.

 

Es gibt nix zu verlieren. Das kostet Dich nichts an Glaubwürdigkeit.
Aber viel zu gewinnen. Du bist vielleicht mehr bei Dir.

 

Wie geil ist das denn?

 

 

Happy new year!

Fang klein an. Ganz klein.

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