Du willst dringend ein Update

So kann es nicht weitergehen. Du willst einfach meditieren lernen. Du willst dringend ein Update. Wenn Du meine vorigen Beiträge gelesen hast, weißt Du, dass ich von Neujahrsvorsätzen wenig halte. Wenn Du jetzt wirklich ein neues Level erreichen willst, hilft es, den Tatsachen ins Auge zu schauen. Damit Du weißt, von wo Du überhaupt startest.

 

In diesem Post wirst Du erfahren

✨ Warum Du Dir erst einen Überblick verschaffst
✨ Wo Glauben vs. Wissen auseinander klaffen
✨ Was die Basic Nr. 1 fürs Meditieren ist
✨ Was Deine beste Investition ist
✨ Wie Du Raum für Neues schaffst
✨ Wie Du es clever angehst, wenn Du dringend ein Update willst
✨ Wie Du Deinen letzten Widersacher zerlegst

✨ Warum Du Dir erst einen Überblick verschaffst

Bei jedem neuen Projekt klärst Du erst mal, wo Du stehst. So ist es auch beim Meditieren. Du willst nicht planlos anfangen. Du hast aber auch gar keine Lust, Dir Antworten aus Foren zu fischen oder Dich durch unzählige Apps durchzuprobieren. Du willst zielorientiert dafür sorgen, dass Du einfach meditieren lernst.

Nüchtern betrachtet: Du brauchst einen Punkt A und einen Punkt B und die Schritte dorthin, damit Du handlungsfähig wirst. Du bestimmst den Standort, checkst die Bedingungen, definierst das Ziel und planst die Schritte dorthin. BÄÄM.

An der Stelle bin ich eine professionelle Desillusionärin, die jede romantische Vorstellung vom Meditieren zerlegt: Meditieren ist nichts Nebulöses, wo man erst in guter Stimmung sein muss, wo Du abwägst, ob’s gerade reinpasst, wo der perfekte Ort wichtig ist. Alles Quatsch.

Du brauchst gute Bedingungen, und zwar handfeste, wenn Du dringend ein Update willst.

 

✨ Wo Glauben vs. Wissen auseinander klaffen

Standard-Einwand Nr. 1, warum Menschen bis jetzt nicht angefangen haben zu meditieren, ist:

„Ich hab keine Zeit.“

Und ich denke mir: „Echt jetzt?“

Wenn Du davon überzeugt bist, brauchst Du nicht weiterlesen. Verschwendete Zeit.

 

Oder aber Du willst dringend ein Update und gibst dem Thema mal mehr Raum:
Wir wissen beide, dass das eine billige Ausrede ist. Du weißt, dass es eine Sache der Priorität ist, ob etwas passiert oder nicht.

Drum herumreden nützt nicht. Ich komme direkt auf den Punkt: Wie sieht’s mit Deinen Arbeitsstunden aus? Es mag sich ätzend bis albern anfühlen, Dir die Stunden für eine Woche zu notieren. Der AHA-Effekt ist um so größer. Wenn Du siehst wie Deine Realität wirklich aussieht.

Wenn Du wahrnimmst, dass sich die 50+ Stunden-Woche „okay“ anfühlt.
Wenn Du meinst, dass Du heute nicht so viel gemacht hast, aber flux die 9 Stunden um sind.

Du kannst hier mehr zu überlangen Arbeitszeiten in Spiegel-Online lesen.  Wie sieht Deine gewöhnliche Woche aus?

 

Truthbomb Nr. 1

 

Also Hand aufs Herz, nein, besser auf den Kalender: Wie voll ist Deine Woche?
Wie viel Stunden kommen durchschnittlich zusammen?

Es geht nicht nur um die Stunden im Büro. Du kennst es sicherlich: Die E-Mails in der Bahn, die Telefonate auf dem Weg zum Mittagstisch, die Gedanken bevor Du einschläfst oder mitten in der Nacht. Dann, wenn Dein Fokus bei der Arbeit ist, egal in welcher Form und in welcher Tageszeit.

Wen Du mit den Stunden runterkommst, hast Du Zeit zu meditieren, oder?
Außer der zweite Klassiker, der Dich abhalten kann, greift auch bei Dir …

✨ Was die Basic Nr. 1 fürs Meditieren ist

 

Auch hier werde ich nicht lange rumfackeln: Schlafen ist die Basis allen guten Schaffens. Wenn Du müde bist, hast Du Deine Mühe, klar und entschlossen Deine Meditation zu beginnen. Langweiliger Punkt? Meine Meinung: Es ist vermutlich DER übelst unterschätzteste Punkt.

 

Kurzer Blick über den Tellerrand zu meinem Lieblings-Business-Typen Ramit Sethi, „New York Times bestselling author“. Eine arschcoole Socke. Er geht sein Business fundiert und ins Detail getestet an. Du könntest jetzt seine ellenlangen Posts querlesen, was für ihn in Sachen Produktivität „Fundamental Nr. 1“ ist. Ich kürze das für Dich ab. Für ihn gilt:

 

„Fundamental #1: 8 hours of sleep. Every. Night.“

 

Sehr geil. Schlaf steht an erster Stelle. Selbst für diesen Typen.

Truthbomb Nr. 2

 

Hast Du schon mal darüber nachgedacht, ob Du genug schläfst? Notiere Dir eine Woche lang Deine Schlafzeiten.
Wie viel Stunden kommen durchschnittlich zusammen? Beispielhaft habe ich hier einen Artikel der Techniker Krankenkasse. Die Empfehlung lautet 7–8 Stunden pro Tag. Wo liegst Du?

Wenn Du Dich um genügend Schlaf kümmerst, hast Du schon eine Menge richtig gemacht, um das Meditieren lernen zu können.

 

Jetzt kommt Dir sicherlich der Einwand: „Hej Silke, wenn ich erst weniger arbeiten soll und dann auch noch genügend schlafen soll, werd ich nie meditieren!“

Das kann ich gut verstehen. Und es wird noch abenteuerlicher …

Was Deine beste Investition ist

Im Business sind Investitionen unerlässlich, damit das Geschäft wachsen und gedeihen kann.
Wie ist es bei Dir? Investierst Du aktiv in Dich? Ich meine nicht die Selbstmanagement-Kurse, die Dich produktiver machen sollen, ich meine auch nicht das Fitness-Studio. …

Aber obwohl, es ist ein gutes Beispiel: Wenn Du nicht trainieren gehst, schlaffen die Muckis ab und Deine Haltung lässt nach. Kennst Du, nicht wahr?

 

So ist es auch mit Deiner Aufmerksamkeit und Deiner Fähigkeit zu fokussieren.
Ich könnte platt formulieren: Wenn Du meditierst, lernst Du bei einer Sache zu bleiben und Dich nicht ablenken zu lassen. Aber das trifft die Tragweite bei weitem nicht.

 

Schau, wenn Du lernst mitzubekommen, wie es Dir geht und was Dein Köpfchen sich so alles ausdenkt, was Du angeblich Dringendes zu tun hast. Dann wirst Du nicht länger am Rad drehen. Dann fängst Du an, mutig die Konsequenzen zu ziehen. Wirklich aufzuhören und den Rechner abzuschalten. Die E-Mails liegenzulassen. Den Termin abzusagen. Zu akzeptieren, dass gerade nicht mehr geht. Und Dir die Zeit für Erholung zu nehmen.

 

Dann fängt es an wirklich spannend zu werden.

Beim Meditieren lernst Du, all die Geschäftigkeit mitzubekommen. …Und es sein zu lassen.

✨ Wie Du Raum für Neues schaffst

Du brauchst ein Update. Du erkennst, so kann es nicht weitergehen. Das ist eine super Basis für Neues!

Wenn Du jetzt innehältst zum …

Runterkommen
Ausdampfen

Einfach mal die Klappe halten
Routinen durchbrechen

Reset drücken
Und mehr bei Dir ankommen

Dann wird Dein Unterbewusstsein hellwach und merkt: Hoppla, jetzt ist was anders.
Dann wird es in Dir klarer und Du hast die Möglichkeit, Dich von Ideen und Aktionen zu trennen, die nicht mehr wirklich passen.

Dann hast Du den Fuß in der Türe. YES!

Platz für Neues!

Dann wirst Du wieder freier und kreativer.
Du bekommst den Raum für neue Impulse, frische Impulse, lebendige Impulse.

Für Dinge, die jetzt dran sind.

✨ Wie Du es clever angehst, wenn Du dringend ein Update willst

Sei beruhigt: Du brauchst keine Auszeit. Oder krasse Veränderungen im Außen. Du kannst das täglich zelebrieren. Du kannst mit Meditieren das Innehalten trainieren. Du kannst wieder mehr bei Dir ankommen, bei dem, was wirklich wichtig ist.

Einfach so.

Täglich.

Es braucht nicht das drastische „Ich bin dann mal weg“, wie Hape Kerkeling das machte.

Einer meiner Leitsprüche lautet: Create a live you don’t need a vacation from. Führe ein Leben, von dem Du keinen Urlaub brauchst. Mein Gefühl ist, wenn ich dem weiterhin folge, werde ich eine Menge richtig gemacht haben.

Und Du kannst es auch!

Lass Dich sanft erinnern und fang an. Es braucht nichts Krasses im Außen.
Das größte Abenteuer schlummert in Dir. Mit Meditieren kommst Du dem neuen Level unglaublich schnell nahe.

Du denkst Dir jetzt vielleicht: „Hier beißt sich die Katze doch in den Schwanz?!!“

 

✨ Wie Du Deinen letzten Widersacher zerlegst

Du hast so recht! Du willst meditieren lernen und sollst dafür meditieren anfangen? YEESS.

Wenn alles so weiterläuft, wie bisher, kommst Du da nicht ran. Es braucht Dich und Deine 100%ige Entscheidung. Dann kannst Du aus dem Hamsterrad aussteigen. Durchs Handeln verändern sich die Dinge.

 

Also sei mutig und geh’ einen Schritt weiter.

Das Paradox ist der Schlüssel: Triff die Entscheidung. Heute. Zu 100%.

Fang mit dem Meditieren an UND kümmere Dich Schritt für Schritt um bessere Bedingungen.

Um meinen Routine-Guru James Clear zu zitieren:

New goals don’t deliver new results. New lifestyles do.

Die gute Nachricht ist, Du bist dabei. Du kannst Dich schon förmlich beim Meditieren sehen, oder?

Du riechst quasi schon Deinen neuen Lifestyle, den Du Dir mit Meditieren etabliert hast.

Nicht wahr?

 

Lass es mal wirken.

 

Silke

Die gute Nachricht ist, Du bist dabei.

Share This

Share this post with your friends!